Gedichte schreiben

04.06.2019

Ihr wollt mal so ein richtig cooles Gedicht schreiben oder jemanden mit einem Gedicht überraschen?

Ich zeige Euch einige Tipps, mit denen Ihr immer einen Reim findet und das Gedicht im richtigen Rhythmus liegt.

Wie schreibe ich ein Gedicht?

Wenn Ihr ein Gedicht schreiben wollt, solltet Ihr auf verschiedenes achten:

  • es muss einen Inhalt/Sinn haben
  • es muss sich reimen
  • es muss einen Rhythmus haben

Wenn Ihr die drei Punkte berücksichtigt, dann wird es Euch leicht fallen, ein Gedicht zu zaubern.

Welchen Inhalt soll mein Gedicht haben?

Bevor Ihr Euer Gedicht schreibt, solltet Ihr Euch überlegen, welchen Inhalt es haben soll. Falls Ihr noch keine Idee habt, hier ein paar Anregungen:

  • ein Gedicht zu einer Festlichkeit, wie Geburtstag, Muttertag oder Weihnachten
  • ein Jahreszeitengedicht, also zu Frühling, Sommer, Herbst oder Winter
  • ein Gedicht mit einer Geschichte
  • oder ein Gedicht, um jemanden zu zeigen, wie sehr Ihr ihn mögt

Ihr müsst Euch nicht vorneweg eine ganze Geschichte überlegen. Es reicht, wenn Ihr grob wisst, in welche Richtung Ihr mit Eurem Gedicht wollt.

Wie finde ich die richtigen Reime?

Ein Gedicht lebt von Reimen, deshalb sind sie besonders wichtig. (Okay, es gibt auch Gedichte ohne Reime, doch ich möchte hier nur auf die reimenden eingehen)

Damit sich ein Gedicht reimt, muss der hintere Teil des Wortes gleich sein.

Zum Beispiel: Teller - Keller - schneller - heller

 

Manchmal kann man auch ein wenig mogeln, wenn die Worte zum Beispiel sehr ähnlich klingen: Stapel - Gabel

 

Um ein Reimwort zu finden, gibt es mehrere Tricks:

  • Ich selbst gehe gerne das Alphabet durch und suche mir dann die Worte heraus, die Sinn ergeben. Zum Beispiel: Ich habe das Wort Ball und suche ein Reimwort: All - Call - Dall - Drall - Eall - Fall - Gall - Hall und so weiter.
  • Im Internet gibt es auch Suchmaschinen für Reime. Ihr solltet da aber ein wenig aufpassen, weil oft auch Worte dabei sind, die sich nicht gut reimen.
  • Und natürlich könnt Ihr auch Eure Freunde oder Familie um Hilfe bitten, wenn Ihr ein bestimmtes Reimwort sucht.

Hilfe, ich finde keinen Reim

Manchmal ist es auch verflixt und man findet einfach keinen Reim zu einem bestimmten Wort. Auch da gibt es verschiedene Tricks, die Euch helfen können:

 

  • Den Satz umstellen. Zum Beispiel: "Auf die Nase fällt der Bumo ..." Keine Ahnung, was sich auf Bumo reimt. Also umstellen: "Bumo fällt auf seine Nase, vor ihm sitzt ein kleiner Hase."
  • Manchmal kann es auch helfen, wenn Ihr ein Synonym für das letzte Wort findet und dann ein Reimwort sucht. Zum Beispiel: "Der Bumo mag so gerne schmökern ..." Ein ähnliches Wort für "schmökern" wäre "lesen". "Der Bumo mag so gerne lesen, das liegt bestimmt an seinem Wesen."

Der richtige Rhythmus

Genau, wie es bei Liedern ist, brauchen Gedichte einen Takt. Um herauszufinden, welchen Takt Euer Gedicht hat, klatscht einmal beim Lesen dazu.

 

Es ist wichtig, dass sich die reimenden Zeilen im gleichen Takt befinden, damit das Gedicht schönt klingt und leicht zu lesen ist.

 

Wenn Ihr das am Anfang noch nicht so gut hinbekommt, nehmt ein Gedicht, dass Euch gefällt und schlagt dazu im Takt. Versucht nun Euer eigenes Gedicht im gleichen Takt zu schreiben.

 

Aus meiner Erfahrung ist es schöner, wenn die Zeilen etwas länger sind. Vielleicht kennt Ihr auch das Grüffelo. Das ist ein schönes Beispiel für lange Zeilen:

"Die Maus spazierte im Wald umher.

Der Fuchs sah sie kommen und freute sich sehr."

 

Im richtigen Rhythmus zu schreiben ist eine Übungssache. Irgendwann habt Ihr ein eigenes Gefühl dafür, ob der Rhythmus passt.

Lasst Eure Gedichte von jemand anderem laut vorlesen, dann merkt Ihr, ob es passt oder Ihr noch etwas ändern müsst.

 

Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr Eure Gedichte unten in die Kommentare schreiben. Wir sind alle sehr gespannt darauf.

 

Viel Spaß beim Dichten wünscht Euch

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